Waldbaden - forest bathing - Shinrin Yoku

Seit einiger Zeit gibt es dafür auch einen neuen Begriff, das Waldbaden – oder im englsichen Forest bathing. Der neue Trend kommt aus Japan und wird dort Shinrin Yoku genannt

Im Wald spazieren zu gehen, fühlte sich für mich schon immer erholsam an. Der spezielle Geruch, der federnde Waldboden, die Naturgeräusche, wenige oder keine Menschen um mich herum und klare, frische Luft. Seit einiger Zeit gibt es dafür auch einen neuen Begriff, das Waldbaden – oder im englsichen Forest bathing. Der neue Trend kommt aus Japan und wird dort Shinrin Yoku genannt und hat einen gesundheitlichen Ansatz – in Japan gilt Waldbaden als Medizin.

Was ist Waldbaden? – eine Definition

Waldbaden bedeutet, sich im Wald befinden, spazieren gehen und die Ruhe und die Waldathmosphäre bewusst in sich aufzunehmen. Der Trend entstand in den 1980er Jahren in Japan. Wissenschaftler erforschten den gesundheitlichen Aspekt des Waldes. Ausflüge in den Wald wurden als gut für den menschlichen Organismus erkannt und letztendlich von den japanischen Behörden, bzw. Medizinern empfohlen.

Waldbaden auf youtube

Wie wirkt Waldbaden auf unsere Gesundheit

Mittlerweile gibt es verschiedene Studien, die belegen, dass ein Waldspaziergang das Stresslevel senkt und wie eine Art Aromatherapie wirkt. Die Bäume geben Duftstoffe ab, die unser Immunsystem stärken. Diese in der Waldluft enthaltenen Terpene regen unseren Körper an, verstärkt Killerzellen (Makrophagen) zu produzieren. Makrophagen sind Bestandteile der weißen Blutkörper und sind für die unspezifische Abwehr zuständig. Unsere Vitalität steigt.
Neben der Immunabwehr kann der Aufenthalt im Wald laut der Studien auch Angstzustände, Depressionen und Wut verringern, indem Stresshormone abgebaut werden.

Waldmedizin

Bereits ein kurzer Aufenthalt soll besonders Großstadtmenschen gut tun. In Japan wird diese Art Waldmedizin regelrecht verschrieben. In japanischen Großstädten wurden dafür kleine Waldgebiete angelegt.